Die Kaiserin verbrachte die Sommer ihrer Kindheit am Westufer; der König verbrachte seine letzten Stunden am Ostufer und starb im See. Zwei Geschichten, die den Starnberger See bis heute prägen.
Die 1837 geborene Sisi verbrachte Teile ihrer Kindheit auf Schloss Possenhofen bei Starnberg, dem Sommersitz von Herzog Max in Bayern. Das Kaiserin-Elisabeth-Museum im ehemaligen Bahnhof Possenhofen erzählt ihre Geschichte.
Sisis Cousin, der „Märchenkönig“, verbrachte seine letzten Stunden auf Schloss Berg und starb am 13. Juni 1886 im Starnberger See. Ein Kreuz im Wasser und eine Votivkapelle markieren die Stelle.
Der Zauber Starnbergs hat ein wenig mit Sisi, der Kaiserin von Österreich, und ihrem Cousin König Ludwig II. von Bayern zu tun. Ihre Orte liegen einander im nördlichen Teil des Sees gegenüber: Possenhofen und das Museum am Westufer, Berg mit Schlosspark und Votivkapelle am Ostufer. Beide Schlösser sind in Privatbesitz und nur von außen zu sehen.
Das Schloss am Ufer von Possenhofen war der Sommersitz von Herzog Max in Bayern; hier verbrachte Elisabeth – die spätere Kaiserin Sisi – einen großen Teil ihrer Kindheit. Heute ist das Schloss in private Eigentumswohnungen aufgeteilt: Sie können es nur von außen und vom öffentlichen Park davor am Wasser betrachten.
Adresse Karl-Theodor-Straße 9a, 82343 Pöcking (Possenhofen)Besuch privat – nur von außen und vom Uferpark
Kaiserin Elisabeth Museum
Das Kaiserin-Elisabeth-Museum – Foto: Stefan KarlStatue der Kaiserin Elisabeth (Sisi) – Foto: Mafalda Waldburg
Wenige Schritte vom Schloss entfernt beherbergt der ehemalige königliche Bahnhof Possenhofen – samt Fürstensalon von 1865 – das Kaiserin-Elisabeth-Museum, das Sisi und ihrer Familie, den Herzögen in Bayern, gewidmet ist.
Am Ostufer war Schloss Berg eine Sommerresidenz der Wittelsbacher. König Ludwig II. verbrachte hier im Juni 1886 seine letzten Stunden. Das Schloss gehört dem Wittelsbacher Ausgleichsfonds und ist nicht zu besichtigen, ein Teil des Parks mit der Votivkapelle ist jedoch öffentlich zugänglich.
Adresse Seestraße, 82335 BergBesuch privat – ein Teil des Parks ist öffentlich
Die neuromanische Gedächtniskapelle entstand 1896–1900 nach Plänen des Architekten Julius Hofmann im Schlosspark, oberhalb der Stelle, an der König Ludwig II. am 13. Juni 1886 tot aufgefunden wurde.
Unterhalb der Kapelle steht ein schlichtes Holzkreuz im Flachwasser. Es markiert die Stelle, an der Ludwig II. und Dr. von Gudden am 13. Juni 1886 tot aufgefunden wurden.
Adresse Schlosspark Berg, 82335 BergBesuch vom Ufer aus frei zu sehen
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