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Starnberg entdecken
Eine Seestadt vor den Toren Münchens: der fünftgrößte See Deutschlands, die Sommer der Kaiserin Sisi, die letzten Stunden König Ludwigs II., Museen, Maler und die Orte rund um das Ufer.
Starnberg liegt am Nordende des Starnberger Sees in Oberbayern, rund 25 km südwestlich von München. Erstmals 1226 als „Starnberch“ erwähnt, wuchs der Ort unterhalb der Burg der Wittelsbacher und wurde zur Sommerfrische des Münchner Hofes und später der Münchner Bürger. Der Zauber Starnbergs hat ein wenig mit Sisi, der Kaiserin von Österreich, und ihrem Cousin König Ludwig II. von Bayern zu tun – und mit den vielen Künstlern, die den See gemalt haben. Beginnen Sie mit dem See selbst und folgen Sie dann den Spuren der Königsfamilie, den Museen und den Wegen rund um das Ufer.
Die Sehenswürdigkeiten auf der Karte
Klicken Sie auf ein Foto für Name, Seite und (i) Bildquelle. Orte ohne geprüfte Position stehen nur in der Liste unten. Karte: OpenFreeMap · © OpenStreetMap-Mitwirkende.
Alle Sehenswürdigkeiten
- Museum Starnberger SeeHeimatmuseum (gegr. 1913) im historischen Lochmannhaus über das Leben am See und die Wittelsbacher Hofschifffahrt, u. a. mit dem Prunkruderboot „Delphin“.
- Kaiserin Elisabeth MuseumMuseum über Kaiserin Elisabeth („Sisi“) und ihre Familie im ehemaligen königlichen Bahnhof Possenhofen, mit dem Fürstensalon von 1865.
- Buchheim Museum der Phantasie2001 eröffnetes Museum in einem schiffsartigen Bau von Behnisch, Behnisch & Partner mit Lothar-Günther Buchheims Expressionisten-Sammlung (Brücke-Maler) und Volkskunst.
- Kupfermuseum FischenPrivates Stiftungsmuseum (seit 2006) in einem denkmalgeschützten Anwesen in Fischen am Ammersee mit einer großen Sammlung historischer Kupferobjekte, u. a. Hofküchengeschirr der Wittelsbacher und Habsburger.
- Schloss PossenhofenSchloss am Westufer, Sommersitz von Herzog Max in Bayern und Kindheitsort von Kaiserin Elisabeth („Sisi“); heute Eigentumswohnungen, nur von außen bzw. vom öffentlichen Uferpark zu sehen.
- RoseninselEinzige Insel im See (2,56 ha) vor Feldafing mit dem Casino König Maximilians II. (1853), Lenné-Rosengarten und UNESCO-Welterbe Pfahlbauten; Überfahrt mit kleiner Fähre ab Glockensteg.
- Votivkapelle König Ludwig II.Neuromanische Gedächtniskapelle (1896-1900, Architekt Julius Hofmann) im Schlosspark Berg oberhalb der Stelle, an der König Ludwig II. am 13. Juni 1886 tot aufgefunden wurde.
- Gedenkkreuz König Ludwig II. im SeeSchlichtes Holzkreuz im Flachwasser unterhalb der Votivkapelle an der Stelle, an der Ludwig II. und Dr. von Gudden 1886 tot aufgefunden wurden.
- Schloss BergEhemalige Sommerresidenz der Wittelsbacher, in der König Ludwig II. 1886 seine letzten Stunden verbrachte; im Besitz des Wittelsbacher Ausgleichsfonds, nicht zu besichtigen – ein Teil des Parks mit der Votivkapelle ist öffentlich.
- Schloss StarnbergEhemaliges Wittelsbacher Sommerschloss auf dem Moränenhügel über der Stadt (1244 erstmals erwähnt), heute Sitz des Finanzamts; der barock gestaltete Schlossgarten ist frei zugänglich.
- Schlossgarten StarnbergKleiner, barock gestalteter Garten auf den alten Schlossmauern zwischen Schloss und St. Josef mit Blick über den See.
- Kirche St. JosefRokokokirche (1764-1770, Pläne von Leonhard Matthäus Gießl) neben dem Schloss, berühmt für den Hochaltar von Ignaz Günther und die Fresken von Christian Wink.
- Seepromenade Starnberg mit UndosaUferpromenade an Bahnhof und Dampfersteg mit dem Undosa – einem ehemaligen Wellenbad (1905-1981), heute Seerestaurant.
- Kloster AndechsBenediktinerpriorat auf dem „Heiligen Berg“ über dem Ammersee, zweitgrößter Wallfahrtsort Bayerns, mit Rokoko-Wallfahrtskirche und berühmter Klosterbrauerei.
- AmmerseeNachbarsee rund 15 km westlich von Starnberg (46,6 km², bis 81 m tief) mit Herrsching und Dießen und Schiffsverkehr seit 1879.
- Starnberger SeeFünftgrößter See Deutschlands (56,36 km², 19,45 km lang, bis 127,8 m tief), seit 1976 Ramsar-Feuchtgebiet.
- Bismarckturm AssenhausenRund 30 m hoher Turm nach Entwurf von Theodor Fischer, eingeweiht am 1. Juli 1899, mit Säulengang und Park über dem Ostufer; nur der untere Teil ist zugänglich, Eintritt frei.
- IlkahöheMoränenhügel (726 m) über Oberzeismering südlich von Tutzing, gilt als schönster Aussichtspunkt auf See und Alpen, mit Kirchlein St. Nikolaus und Ausflugsgaststätte.
- Ortsmuseum TutzingKleines Museum in einem ehemaligen Schulhaus zu 3.000 Jahren Kulturgeschichte Tutzings.
