Skip to content
VisitStarnberg.com
English/ Deutsch/de Français/fr
Die Detailseiten sind vorerst auf Englisch.
  1. Startseite
  2. Starnberg entdecken
  3. Rund um den See

Rund um den See

Der Heilige Berg von Andechs, der Ammersee, Tutzing und die Ilkahöhe, der Bismarckturm über dem Ostufer und Bernried mit Park und Museum.

i

Starnberg liegt an der Nordspitze des Sees; die lohnendsten Ausflüge führen an seine Ufer und auf die Hügel zwischen Starnberger See und Ammersee.

Kloster Andechs

Benediktinerpriorat auf dem „Heiligen Berg“ über dem Ammersee, zweitgrößter Wallfahrtsort Bayerns, mit Rokoko-Wallfahrtskirche und berühmter Klosterbrauerei.

Ammersee

Nachbarsee rund 15 km westlich von Starnberg (46,6 km², bis 81 m tief) mit Herrsching und Dießen und Schiffsverkehr seit 1879.

Tutzing

Seeort am Westufer mit Schloss (Sitz der Evangelischen Akademie), Seepromenade und Bahnknoten seit 1865.

Ilkahöhe

Moränenhügel (726 m) über Oberzeismering südlich von Tutzing, gilt als schönster Aussichtspunkt auf See und Alpen, mit Kirchlein St. Nikolaus und Ausflugsgaststätte.

Bismarckturm Assenhausen

Rund 30 m hoher Turm nach Entwurf von Theodor Fischer, eingeweiht am 1. Juli 1899, mit Säulengang und Park über dem Ostufer; nur der untere Teil ist zugänglich, Eintritt frei.

Bernried

Ehemaliges Klosterdorf am Westufer mit dem Bernrieder Park von 1855 und dem Buchheim Museum.

Rund um den See auf der Karte

Karte: OpenFreeMap · © OpenStreetMap-Mitwirkende. Bernried ist mit dem Buchheim Museum verzeichnet; für Tutzing liegt noch keine geprüfte Kartenposition vor.

Kloster Andechs

Kloster Andechs auf dem Heiligen Berg
i

Über dem Ammersee ist der „Heilige Berg“ von Andechs nach Altötting der zweitgrößte Wallfahrtsort Bayerns; der Name stammt aus den 1420er-Jahren. Herzog Albrecht III. wandelte das Chorherrenstift am 17. März 1455 in ein Benediktinerkloster um. Die spätgotische Kirche (1423–1427) gestaltete Johann Baptist Zimmermann von 1751 bis 1755 im Rokokostil um. Der Komponist Carl Orff († 1982) ist auf eigenen Wunsch in der Schmerzhaften Kapelle beigesetzt.

Seit 1850, als König Ludwig I. es der Abtei stiftete, ist Andechs ein Priorat der Benediktinerabtei St. Bonifaz in München. Die Klosterbrauerei, ohne Konzernbeteiligung geführt, braut jährlich über 100.000 Hektoliter in zehn Sorten – zu probieren im Andechser Bräustüberl.

Adresse Bergstraße 2, 82346 AndechsTelefon +49 8152 376-0andechs.de

Ammersee

Der westliche Nachbar des Starnberger Sees liegt rund 15 km von Starnberg entfernt: 46,6 km², bis zu 81 m tief, mit Herrsching und Dießen an seinen Enden und Schiffsverkehr seit 1879. Der Maler Edward Cucuel lebte ab 1914 an seinem Ufer, in Holzhausen. In Seenähe, in Fischen, liegt das Kupfermuseum Fischen.

Tutzing

Die Seepromenade in Tutzing
i

Tutzing im Landkreis Starnberg liegt am Westufer des Sees. Johannes Brahms verbrachte hier den Sommer 1873 mit Komponieren; der Brahms-Pavillon trägt seinen Namen. 1949 erwarb die evangelische Kirche das Schloss und zwei Drittel des Grundes; die Evangelische Akademie Tutzing, aus den dortigen Tagungen hervorgegangen, ist weit über die Region hinaus bekannt.

Am 1. Juli 1865 erreichte die Eisenbahn Tutzing; der Bahnhof ist heute ein Knoten, an dem die Kochelseebahn abzweigt, mit S-Bahn und Regionalzügen. Im Ort: Schlosspark, Vetterlhaus (17. Jahrhundert, das älteste Gebäude), Kirche St. Joseph und das Ortsmuseum Tutzing.

Ilkahöhe

Auf der Ilkahöhe über Tutzing
i

Südlich von Tutzing gilt die Ilkahöhe (726 m), ein Moränenhügel über Oberzeismering, als schönster Aussichtspunkt auf See und Alpen. Neben dem Kirchlein St. Nikolaus steht eine Ausflugsgaststätte, das Forsthaus Ilkahöhe.

Adresse Oberzeismering, 82327 TutzingHöhe 726 m

Bismarckturm Assenhausen

Der Bismarckturm in Assenhausen
i

Über dem Ostufer, in Assenhausen (Gemeinde Berg), wurde am 1. Juli 1899 der rund 30 m hohe Bismarckturm nach einem Entwurf von Theodor Fischer eingeweiht. Er steht in einem kleinen Park mit Säulengang; zugänglich ist nur der untere Teil.

Adresse Dürrbergstraße 19, 82335 Berg (Assenhausen)Eintritt frei · täglich geöffnet (keine Zeiten veröffentlicht)

Bernried

Bernried liegt in leichter Hanglage am Westufer, im benachbarten Landkreis Weilheim-Schongau. Otto und Adelheid von Valley gründeten hier 1120 ein Augustiner-Chorherrenstift; das Kloster wurde um 1803 aufgelöst, später zum Schloss umgebaut und 1949 von den Missions-Benediktinerinnen von Tutzing erworben. Die ehemalige Stiftskirche St. Martin und der 1855 von Carl von Effner angelegte Bernrieder Park mit sehr altem Baumbestand sind die Schätze des Ortes.

Im Hirschgartengelände in Höhenried steht das schiffsförmige „Museum der Phantasie“ von Lothar-Günther Buchheim, eröffnet 2001: Buchheim Museum.

Quellen: Wikipedia (Kloster Andechs) · Wikipedia (Ammersee, englisch) · Wikipedia (Edward Cucuel) · Wikipedia (Tutzing) · StarnbergAmmersee.de (Ilkahöhe) · StarnbergAmmersee.de (Bismarckturm) · Wikipedia (Bernried). Stand: 8. Oktober 2026.